Evangelisch-Lutherische
Trinitatis-Kirchgemeinde
Döbelner Region
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Das Logo fasst zusammen, was wir als Kirchgemeinde wollen: Miteinander wachsen, leben, handeln. Als christliche Gemeinde versammeln wir uns unter dem Kreuz. Mit dem Blick zum Kreuz und unter der rettenden Botschaft des Kreuzes wollen wir Glauben und Leben gestalten. Die leuchtende gelbe Figur stellt zudem Christus dar. Er ist unsere Mitte. Die vier weiteren Figuren in dunkelgelb, rot, grün und blau stehen für die vier Bereiche Beicha-Mochau, Döbeln, Jahnatal und Technitz-Ziegra.
Unser Name kurz erklärt
Wir sind „evangelisch-lutherisch“. Das ist unser evangelisches Profil und zeigt sich zum Beispiel in unserer Gottesdienstordnung. Wir nennen uns „Trinitatis“, weil bei allen Unterschieden und Besonderheiten uns der Glaube an den dreieinigen Gott vereint. In seinem Namen feiern wir Gottesdienst. Unter seinem Segen gestalten wir Kirche und Gemeinde. Unter ihm wollen wir eins sein. Wir leben und wirken in der „Döbelner Region“. Unser Gemeindegebiet ist groß. Dörfer und Stadt sind verbunden zu einer Gemeinde. Jeder Ort und jeder Kirchturm haben ihre Wichtigkeit und ihren Platz in unserer Gemeinde.

Kirche Hof

Die Hofer Kirche ist eng mit dem Schloss und dem Rittergut verbunden. 1222 wird es schon eine Kapelle oder Kirche gegeben haben, da diese dem Benediktinerinnen Kloster Staucha (später Döbeln) übergeben wurde. Die Kirche gehörte zu erst zu Hohenwussen und dann bis zur Reformation 1539 zu Jahna und erst danan wurde es eine eigene Parochie (Kirchgemeinde). Das jetzige Kirchenschiff und der Turm wurden 1692 bis 1697 unter Georg Ludwig Graf von Zinzendorf und Pottendorf, in der jetzigen Form errichtet. Dies war der Vater von Nicolaus Ludwig Graf von Zinzendorf (geboren 1700 in Dresden), dem Gründer der Herrnhuter Brüdergemeinde.

Im Jahr 1728 erhielt die Kirche ihre Orgel durch Orgelbauer Albert Prockhardt aus Dresden, welche 1846 durch Gottleuber in Colditz eine gründliche Reparatur erfuhr. Die Orgel wurde 1885 durch Orgelbaumeister Keller in Ostrau abermals repariert und dann 1937/38 von der Firma Gebr. Jehmlich in Dresden erneuert.

1899 erfolgte eine umfassende Renovierung der Kirche und bei der Restaurierung 1997 bis 1999 erhielt sie wieder die Ausmalung des frühen 18. Jahrhunderts.

Über Jahrzehnte gehört Hof „denen von Schleinitz“. Den Altar stiftete 1621 Dietrich von Schleinitz als Erinnerung an seine Eltern (Dietrich von Schleinitz), die in der Kirche vor dem Altar ruhen.

Im Altarraum sind Epitaphe von Dietrich von Schleinitz mit Ehefrau und den 11 Kindern.

Die Einwohnerzahl von Hof um 1840 betrug 560 Köpfe. Zur Kirchengemeinde gehört noch der Ort Nasenberg mit 50 Einwohnern und seit 1879 Raitzen (Raitzen gehörte bis dahin zu Jahna). Im Jahr 1900 lag die Gemeindegliederzahl bei 702.

Die Kirchgemeinde Hof war bis 1936 eigenständig, von 1936 bis 1998 Filialkirche von Jahna und seit 1999 Teil der Kirchgemeinde Naundorf. Die Ortsteile Hof, Raitzen und Nasenberg sind Teil der politischen Gemeinde Naundorf. Seit 2016 gehört die Kirchgemeinde Hof zur Kirchgemeinde Jahnatal, die wiederum seit 2020 ein Schwesternkirchverhältnis mit den Kirchgemeinden Beicha-Mochau, Döbeln und Technitz-Ziegra bildet. Seit der Reformation ist die Kirchgemeinde Hof Teil der Ephorie Oschatz, und mit der Vereinigung der beiden Ephorien Teil von Leisnig-Oschatz. Ab dem 01.01.2024 ist die Kirche Hof Teil der Ev.-Luth. Trinitatis-Kirchgemeinde Döbelner Region.

Quellen:
- Sächsische Kirchengalerie Ephorie Oschatz 1840
- Neue Sächsische Kirchengalerie Ephorie Oschatz 1901
- Evangelisch Kirchen im Kirchenbezirk Leisnig-Oschatz 2011

 

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