Evangelisch-Lutherische
Trinitatis-Kirchgemeinde
Döbelner Region
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Das Logo fasst zusammen, was wir als Kirchgemeinde wollen: Miteinander wachsen, leben, handeln. Als christliche Gemeinde versammeln wir uns unter dem Kreuz. Mit dem Blick zum Kreuz und unter der rettenden Botschaft des Kreuzes wollen wir Glauben und Leben gestalten. Die leuchtende gelbe Figur stellt zudem Christus dar. Er ist unsere Mitte. Die vier weiteren Figuren in dunkelgelb, rot, grün und blau stehen für die vier Bereiche Beicha-Mochau, Döbeln, Jahnatal und Technitz-Ziegra.
Unser Name kurz erklärt
Wir sind „evangelisch-lutherisch“. Das ist unser evangelisches Profil und zeigt sich zum Beispiel in unserer Gottesdienstordnung. Wir nennen uns „Trinitatis“, weil bei allen Unterschieden und Besonderheiten uns der Glaube an den dreieinigen Gott vereint. In seinem Namen feiern wir Gottesdienst. Unter seinem Segen gestalten wir Kirche und Gemeinde. Unter ihm wollen wir eins sein. Wir leben und wirken in der „Döbelner Region“. Unser Gemeindegebiet ist groß. Dörfer und Stadt sind verbunden zu einer Gemeinde. Jeder Ort und jeder Kirchturm haben ihre Wichtigkeit und ihren Platz in unserer Gemeinde.

Kirche Zschaitz

Die Kirchgemeinde Zschaitz (früher Zschewicz) gehört mit zu den ältesten Parochien in Sachsen und die Kirche geht auf die Burg zurück. Seit wann es eine Kirche in Zschaitz gibt ist nicht genau bekannt, aber sicherlich bald nach der Christianisierung. Eine Erwähnung findet ein Pfarrer in Zschaitz 1312, so dass es zu dieser Zeit bereits eine Kirche gegeben haben muss. 1487 bis 1518 wurde ein Neubau der Kirche im gotischen Stil betrieben, von welchem heute noch der Turm steht. 1749 wurde das Langhaus wegen Bauschäden abgetragen und durch einen geräumigen Neubau ersetzt. Der Altar wurde 1655 erbaut und von diesem wurde 1751 beim Umbau der Kirche das Hauptbild „Kreuzigung Christi“ herausgenommen und dafür die Kanzel eingefügt. 1892 wurde die Kirche grundlegend saniert und eine neue Orgel von Franz Emil Keller aus Ostrau eingebaut.

Die Kirche in Zschaitz gehörte von 1346 bis 1539 mit zum Erzpriestertum Döbeln. Nach der Reformation gehörte Zschaitz zur Superintendentur Oschatz, dann ab 1570 zur Ephorie Mügeln und 1615 zum Stiftskonsistorium Wurzen. Gehört seit 1836 zur Ephorie Döbeln und seit 1842 nach Meißen sowie seit 1879 zur Superintendentur Leisnig.

1895 hatte die Kirchgemeinde 2.894 Gemeindeglieder

Um 1840 gehörten zur Parochie 20 Dörfer: Zschaitz, Möbertitz, Müschitz, Lüttewitz, Baderitz, Ottewich, Glaucha, Zschunschwitz, Goselitz, Trebnitz, Münchhof, Rädewitz, Gadewitz, Döschitz, Kattnitz, Noschkeewitz, Merschitz, Niedersteinee, Ober – und Niederwutzschwitz.

1901 wurden die 4 Orte Merschwitz, Nieder- und Oberwutzschwitz, Niedersteina zur neuen Kirchgemeinde Ostrau übergeben. Der Ort Münchhof wurde 1971 zur Kirchgemeinde Ostrau gegeben. Es gab in Zschaitz eine Pfarr- und eine Diakonenstelle.

Seit 1999 ist die Kirchgemeinde Zschaitz mit Ostrau, Jahna und Zschochau Teil der Kirchgemeinde Jahnatal. Die Kirchgemeinde Jahnatal bildet seit dieser Zeit ein Schwesternkirchverhältnis mit der Kirchgemeinde Beicha-Mochau.

Von 2019 bis 2023 gab es das Schwesternkirchverhältnis der Kirchgemeinden Beicha-Mochau, Döbeln, Jahnatal und Technitz-Ziegra. Seit 2024 gehört sie zur Ev.-Luth. Trinitatis-Kirchgemeinde Döbelner Region.

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