Kirche Ostrau
Ein Teil des Ortes Ostrau gehörte 1187 zum Kloster Altzella. Die Kirchgemeinde wurde 1901 aus Teilen der Kirchgemeinden Zschaitz und Jahna, zu der der Ort bis dahin gehörte, gebildet. Die Kirche wurde 1903 eingeweiht und trägt den Namen der Heiligen Dreifaltigkeit. Sie ist im Stil der Neorenaissance gestaltet.
Der Altar wurde 1804 erbaut und enthielt 1883 ein von einem Ostrauer gestiftetes Ölbild der Auferstehung Christi.
Die Orgel wurde 1882 vom Orgelbauer Franz Emil Keller aus Ostrau geschaffen.
1848 hatte die Kirchgemeinde 1 600 Gemeindeglieder und umfasste die 12 Ortschaften bzw. Dörfer: Jahna mit 200 Einwohner, Goldhausen mit 160 Einwohner, Binnewitz mit 70 Einwohnern, Glanzschwitz mit 140 Einwohner, Pulsitz mit 230 Einwohnern, Ostrau mit 200 Einwohnern, Gohris mit 70 Einwohnern, Schmorren mit 60 Einwohnern, die Ortschaften Rochzahn, Salbitz und Weichteritz machen ein Dorf aus (jetzt Naundorf) mit 330 Einwohnern sowie Raitzen mit 140 Einwohnern.
Im Jahr 1895 betrug die Gemeindegliederzahl 2 242. Die Gemeindegliederzahl in Ostrau mit Gohris ist auf 868 gestiegen.
1901 wurde die Orte Ostrau und Gohris herausgelöst und bildeten mit anderen Orten der Gemeinde Zschaitz die neue Kirchgemeinde Ostrau.
Seit 1999 ist die Kirchgemeinde Zschaitz mit Ostrau, Jahna und Zschochau Teil der Kirchgemeinde Jahnatal. Die Kirchgemeinde Jahnatal bildet seit dieser Zeit ein Schwesternkirchverhältnis mit der Kirchgemeinde Beicha-Mochau.
Von 2019 bis 2023 gab es das Schwesternkirchverhältnis der Kirchgemeinden Beicha-Mochau, Döbeln, Jahnatal und Technitz-Ziegra. Seit 2024 gehört sie zur Ev.-Luth. Trinitatis-Kirchgemeinde Döbelner Region.

