Evangelisch-Lutherische
Trinitatis-Kirchgemeinde
Döbelner Region
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Das Logo fasst zusammen, was wir als Kirchgemeinde wollen: Miteinander wachsen, leben, handeln. Als christliche Gemeinde versammeln wir uns unter dem Kreuz. Mit dem Blick zum Kreuz und unter der rettenden Botschaft des Kreuzes wollen wir Glauben und Leben gestalten. Die leuchtende gelbe Figur stellt zudem Christus dar. Er ist unsere Mitte. Die vier weiteren Figuren in dunkelgelb, rot, grün und blau stehen für die vier Bereiche Beicha-Mochau, Döbeln, Jahnatal und Technitz-Ziegra.
Unser Name kurz erklärt
Wir sind „evangelisch-lutherisch“. Das ist unser evangelisches Profil und zeigt sich zum Beispiel in unserer Gottesdienstordnung. Wir nennen uns „Trinitatis“, weil bei allen Unterschieden und Besonderheiten uns der Glaube an den dreieinigen Gott vereint. In seinem Namen feiern wir Gottesdienst. Unter seinem Segen gestalten wir Kirche und Gemeinde. Unter ihm wollen wir eins sein. Wir leben und wirken in der „Döbelner Region“. Unser Gemeindegebiet ist groß. Dörfer und Stadt sind verbunden zu einer Gemeinde. Jeder Ort und jeder Kirchturm haben ihre Wichtigkeit und ihren Platz in unserer Gemeinde.

Kirche Jahna

Aus der Zeit vor der Christianisierung, vor über 1 000 Jahren, wird in „Gana“ eine Burg, der elbslawischen Daleminzier, erwähnt und diese wurde 929 durch König Heinrich I. erobert. Sie dürfte beim jetzigen Friedhof gestanden haben. Nach der Christianisierung in Sachsen wird sicherlich ein erster Kirchenbau, wahrscheinlich an der Stelle der jetzigen Kirche, errichtet wurden sein.

Es gibt 1203 eine urkundliche Erwähnung einer Kirche, die nach dem heiligen Gotthard benannt ist. Der älteste noch erhaltene Teil dürfte der Chorraum (Altarraum) sein. Im Laufe der Jahrhunderte wurde die Kirche erweitert und immer angebaut.

Die jetzige Kirche in Jahna wird wegen der verschiedenen von reichen Bauern gestifteten Einbauten auch als Bauerndom bezeichnet. Sehenswert ist hierbei auch die aus Eiche geschnitzte Kanzel aus dem Jahre 1611, die 1888 renoviert und mit sieben Ölbildern von Professor Schönherr versehen wurde.

Die Holzdecke wurde 1679 durch den Dresdner Maler Johann Simon Lucas bemalt. Dargestellt sind, der Heiland, die großen und einige kleine Propheten, die Apostel, David und Elias in Lebensgröße. Zwischen den großen Bildern befinden sich kleine runde, für jeden Sonntag eines, mit dem Namen und der jeweiligen Bibelstelle versehen. 

Im Jahre 1701 wurde von den Bauern die obere Empore auf der Südseite errichtet und 1719 die auf der Nordseite mit jeweils eigener Gestaltung und Bemalung.

Das Kruzifix wurde 1700 gestiftet und erhielt 1750 seinen Platz zwischen Kanzel und Empore und aktuell auf der gegenüberliegenden Seite.

Der Altar wurde 1804 erbaut und enthielt 1883 ein von einem Ostrauer gestiftetes Ölbild der Auferstehung Christi.

Die Orgel wurde 1882 vom Orgelbauer Franz Emil Keller aus Ostrau geschaffen.

1848 hatte die Kirchgemeinde 1 600 Gemeindeglieder und umfasste die 12 Ortschaften bzw. Dörfer: Jahna mit 200 Einwohner, Goldhausen mit 160 Einwohner, Binnewitz mit 70 Einwohnern, Glanzschwitz mit 140 Einwohner, Pulsitz mit 230 Einwohnern, Ostrau mit 200 Einwohnern, Gohris mit 70 Einwohnern, Schmorren mit 60 Einwohnern, die Ortschaften Rochzahn, Salbitz und Weichteritz machen ein Dorf aus (jetzt Naundorf) mit 330 Einwohnern sowie Raitzen mit 140 Einwohnern.

Im Jahr 1895 betrug die Gemeindegliederzahl 2 242. Die Gemeindegliederzahl in Ostrau mit Gohris ist auf 868 gestiegen.

1901 wurde die Orte Ostrau und Gohris herausgelöst und bildeten mit anderen Orten der Gemeinde Zschaitz die neue Kirchgemeinde Ostrau.

Seit 1999 ist die Kirchgemeinde Zschaitz mit Ostrau, Jahna und Zschochau Teil der Kirchgemeinde Jahnatal. Die Kirchgemeinde Jahnatal bildet seit dieser Zeit ein Schwesternkirchverhältnis mit der Kirchgemeinde Beicha-Mochau.

Von 2019 bis 2023 gab es das Schwesternkirchverhältnis der Kirchgemeinden Beicha-Mochau, Döbeln, Jahnatal und Technitz-Ziegra. Seit 2024 gehört sie zur Ev.-Luth. Trinitatis-Kirchgemeinde Döbelner Region.

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