Evangelisch-Lutherische
Trinitatis-Kirchgemeinde
Döbelner Region
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Das Logo fasst zusammen, was wir als Kirchgemeinde wollen: Miteinander wachsen, leben, handeln. Als christliche Gemeinde versammeln wir uns unter dem Kreuz. Mit dem Blick zum Kreuz und unter der rettenden Botschaft des Kreuzes wollen wir Glauben und Leben gestalten. Die leuchtende gelbe Figur stellt zudem Christus dar. Er ist unsere Mitte. Die vier weiteren Figuren in dunkelgelb, rot, grün und blau stehen für die vier Bereiche Beicha-Mochau, Döbeln, Jahnatal und Technitz-Ziegra.
Unser Name kurz erklärt
Wir sind „evangelisch-lutherisch“. Das ist unser evangelisches Profil und zeigt sich zum Beispiel in unserer Gottesdienstordnung. Wir nennen uns „Trinitatis“, weil bei allen Unterschieden und Besonderheiten uns der Glaube an den dreieinigen Gott vereint. In seinem Namen feiern wir Gottesdienst. Unter seinem Segen gestalten wir Kirche und Gemeinde. Unter ihm wollen wir eins sein. Wir leben und wirken in der „Döbelner Region“. Unser Gemeindegebiet ist groß. Dörfer und Stadt sind verbunden zu einer Gemeinde. Jeder Ort und jeder Kirchturm haben ihre Wichtigkeit und ihren Platz in unserer Gemeinde.

Geschichte

Döbeln wurde das erste Mal im Jahr 981 auf einer Schenkungsurkunde erwähnt. In diesem Jahr schenkte Kaiser Otto der II die Burg Doblin dem Kloster Memleben. Dieses kaiserliche Kastell und Burgward, wie es in der Schenkungsurkunde heißt, stand auf dem heutigen Schlossberg direkt hinter der St. Nicolaikirche. Am heutigen Standort der Kirche wurde bald darauf eine Kapelle errichtet, somit zog die geistliche Macht an die Mulde.

Im Jahr 1230 wird erstmals ein Seelsorger benannt und 63 Jahre später wird die St. Nicolaikirche erstmals geschichtlich erwähnt. Bei einem verheerenden Stadtbrand im Jahr 1333 wird nicht nur die gesamte Stadt vernichtet, sondern auch die Kirche. Aber bereits 1368 ist schon wieder eine neue Kirche errichtet.

Da Kirchen zum damaligen Zeitpunkt nicht nur dem gottesdienstlichem Leben dienten, sondern auch geistig kulturelles Zentrum waren und ebenso zur Bekanntgabe von städtischen Angelegenheiten genutzt wurden, reichte den Döbelnern die vorhandene Kirche nicht mehr und sie ließen die St. Nicolaikirche in den Jahren 1479 - 1485 zu einer dreischiffigen Hallenkirche umbauen. Anfang des 18. Jahrhunderts wurden zweigeschossige Emporen eingebaut, die heutige Form stammt aus dem Jahr 1929.

Im Jahr 1885 wurde die Kirche sehr umfangreich neugotisch restauriert Dabei wurden sämtliche Fenster und Türen neugotisch überformt, die Marienkapelle umgestaltet, Betstübchen und Grabplatten entfernt. 1929 wurde die Eule-Orgel eingebaut, in den siebziger Jahren bekam die Kirche einen neuen Außenanstrich und 1997 erfolgte eine Innenrenovierung in Anlehnung an die Farbgebung von 1929.

In den Jahren 2004/2005 erfolgten, bedingt durch das verheerende Hochwasser, wiederum umfangreiche Renovierungsarbeiten in der Kirche und im Turm. Dabei wurden Turmaufaufgang und -umgang und die Türmerwohnung saniert. Diese soll für besondere Anlässe genutzt werden.

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